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[Leselaunen] Lieschen im Pr├╝fungsstress

Und wieder ist eine Woche vergangen und ich w├╝rde sie mal als so… semi-erfolgreich (?) bezeichnen? Aber lest selbst in den diesw├Âchigen Leselaunen ­čÖé

Die Aktion”Leselaunen” wird von Trallafittibooks gehostet und bietet einen (buchigen) Wochenr├╝ckblick.


Lied der Woche

Als ich am Donnerstag halb euphorisch, halb traurig von der Pr├╝fung kam, stie├č ich auf dieses Lied und feiere es seitdem irgendwie in Dauerschleife rauf und runter ­čśÇ Und ja…. irgendwie gleicht sich mein Musikgeschmack immer mehr dem in Russland so beliebten Hardbass-Electro-Whatever an.


B├╝cher & Serien der Woche

Anfang der Woche kam irgendwie in meine Twitter-Timeline das neue Buch von Cornelia Funke “Das Labyrinth des Fauns” geschwappt und ich habe es mir wirklich kurzfristig und ohne gro├č nachzudenken vorbestellt und schon am n├Ąchsten Tag – also zur Ver├Âffentlichung – hielt ich es dann in H├Ąnden. 

Wer meinen Blog schon etwas l├Ąnger verfolgt, der wei├č, dass das eher untypisch f├╝r mich ist ­čśÇ Aber wie der ein oder andere vielleicht auch wei├č, habe ich mir zu Beginn des Jahres vorgenommen, jeden Monat – zu versuchen – ein Buch zu lesen, dass neu erschienen ist. Damit m├Âchte ich den Blog einfach etwas aktueller halten und auch selbst mehr am aktuellen “Buchgeschehen” teilnehmen. 

Ich genie├če es immer sehr, auf Twitter und Co. ├╝ber B├╝cher ins Gespr├Ąch zu kommen – aber dazu muss man auch ein bisschen ├ťberblick im aktuellen Literaturgeschehen haben ­čśÇ Also: Hier nun also mein “Neubuch” f├╝r Juli. 

Und ich bereue es wirklich kein bisschen. Nicht ein klitzekleines bisschen. Ich habe zwar zun├Ąchst nur die ersten 55 Seiten gelesen, aber ich bin jetzt schon hin und weg. Die Geschichte hat etwas so D├╝steres und gleichsam so Sch├Ânes. Und ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und sage: das Buch lohnt sich im ├╝brigen allein schon der wundersch├Ânen Illustrationen wegen. Ich bin mir sicher, n├Ąchste Woche kann ich euch dann mehr dar├╝ber berichten! 

Ansonsten habe ich den “Goldenen Handschuh” von Heinz Strunk beendet und wei├č noch nicht so richtig, was ich sagen soll. An sich konnte mich der Roman nicht an allen Ecken und Enden abholen, aber dennoch jagte er mir Schauder ├╝ber den R├╝cken. Und das nicht etwa aufgrund der schaurigen Taten des Fritz Honka – das nat├╝rlich sowieso! -, sondern vielmehr auch aufgrund der vor unseren Augen oft unsichtbaren gesellschaftlichen Schicht der Aller├Ąrmsten und Gescheiterten.

Aber nicht nur diese, sondern Strunk zeigt auf, dass die “Abgr├╝nde” unserer Gesellschaft sich durch alle gesellschaftlichen Schichten ziehen. Dass am Ende der Reiche mit dem ├ärmsten am Tisch sitzt und so unterschiedlich die Welten sind, diese doch irgendwo ├Ąhnlich gepr├Ągt sind. Mehr dazu auf jeden Fall in meiner Rezension, sobald ich meine Gedanken dahingehend noch ein wenig geordnet habe. 

Als H├Ârbuch h├Âre ich im Moment im ├ťbrigen immer noch (aber leider nicht mehr lange) Victoria Aveyard “Die Rote K├Ânigin”. Ich liebe die Geschichte von Mare und habe endlich eine Romanreihe gefunden, die mich auf dystopische Art und Weise genauso begeistern kann wie einst Panem. Ich habe mich schon ein wenig gespoilert und auch viele Meinungen gelesen. Ich hoffe, dass ich nicht ├Ąhnlich entt├Ąuscht sein werde vom zweiten Teil der Reihe. 

B├ťCHER

Suzanne Collins: The Hunger Games (110/295) 
Jennifer Wolf: Morgentau (66/503)
Dmitry Glukhovsky: Text (193/302) 
Victoria Aveyard: Die Rote K├Ânigin (H├Ârbuch)
Heinz Strunk: Der goldene Handschuh (beendet)
Cornelia Funke: Das Labyrinth des Fauns (55/318)

NEUZUGÄNGE

Cornelia Funke: Das Lybrinth des Fauns 

SERIEN

Inuyasha (S01 | E07)
Atypical (S01 | E04)
Fate: Last Encore (S01 | E02)
The Asterisk War (S01 | E13)
Tote M├Ądchen l├╝gen nicht (S01 | E04)


Leseplanung

Dmitry Glukhovsky – Text
Suzanne Collins: The Hunger Games
J.R.Ward – Dark Lover
Josh Malerman – Bird Box
Leonie Swann -. Gray
Victoria Aveyard: Die Rote K├Ânigin
Leonie Swann -. Gray
Melanie Vogltanz – Wolfswille
Florian Freistetter: Newton
Freistetter et al.: Warum Landen Asteroiden immer in Kratern
Flake: Der Tastenficker
Jennifer Wolf: Morgentau.
Daniel Kehlmann: Tyll  
JenniferL.Armentrout: Opal

Hans Thiers: Mordf├Ąlle im Bezirk Gera
Heinz Strunk: Der goldene Handschuh

Ceylan Scott: Auf einer Skala von 1 bis 10 
Victoria Aveyard: Die rote K├Ânigin 
Cornelia Funke: Das Labyrinth des Fauns

ungelesen | gelesen | lese/h├Âre ich aktuell | pausiert 


Blog-Posts der Woche

[Gemeinsam Lesen]
[Montagsfrage] Notizen in B├╝chern?

Und sonst so?

Die ersten Tage der Woche habe ich gef├╝hlt nur gelernt. Am Mittwoch stand ja die erste Pr├╝fung an, am Donnerstag dann die zweite, m├╝ndliche. Unsere Dozentin bereitete uns wirklich unglaublich gut vor! Dennoch hatte ich teilweise gro├če Angst, da ich den rechtzeitigen Beginn des Lernens irgendwie total verpeilt hatte, bzw. die Russisch-Klausuren auch super fr├╝h stattfanden. Zum Vergleich: Unsere Linguistics-Klausur findet erst in guten 2 Wochen statt.

Nun gut. Ich also den ganzen Montag und Dienstag gelernt, meine Mama mit Abfragen genervt, &&& Am Mittwoch dann die Klausur und ich denke und hoffe, dass ich nur einige wenige Rechtschreibfehler gemacht habe. Die ├ťbersetzung fiel mir an sich leicht und ich hoffe inst├Ąndig, dass mich mein gutes Gef├╝hl nicht tr├╝gt.

Am Donnerstag kam dann die eigentliche Herausforderung: die m├╝ndliche Pr├╝fung. Und diese lief genau so ab, wie von mir zuvor bef├╝rchtet: Ich h├Ątte es gekonnt, aber meine panische Angst vor mdl. Pr├╝fungen und dem Sprechen vor anderen hat mir den ein oder anderen Mini-Blackout beschert und in der Folge habe ich Fehler gemacht, die sowas von unsinnig und unn├Âtig waren, dass ich trotz der 1,7 – die ich bekommen habe – sehr entt├Ąuscht war.

Witzigerweise bin ich auch das erste Mal in meiner Bildungslaufbahn ehrgeizig ­čśÇ Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass insbesondere zu Schulzeiten aber auch gerade zu Beginn des Studiums aber auch sp├Ąter noch eine bestimmte Haltung meine Stammhaltung war: Hauptsache durch. Ich habe immer nur so viel gelernt, dass ich auch bestehe. Und das ohne Probleme, aber eben nicht “sehr gut”.

Mittlerweile ├Ąrgert mich das wirklich sehr, da ich eigentlich genau wei├č, dass ich es viel besser kann. Daher habe ich mir in meinem Zweitstudium auch sehr hohe Ziele gesteckt und das ist gut so, denn bis jetzt zahlt es sich aus. Ich habe in meinem Russisch-Studium bis jetzt nur 1,x-er und hoffe, dass das auch so bleiben wird. Aber teilweise ist es auch super anstrengend. Mit Entt├Ąuschungen wie diesen habe ich zuvor nie umgehen m├╝ssen und die Tatsache, dass selbst Tage nach der Pr├╝fung immer noch ein ekligdumpfes Gef├╝hl wegen einer 1,7 in mir steckt, ist bl├Âd.

Tja. Was gab es die Woche sonst noch? Eigentlich nicht viel, da ich mich tats├Ąchlich allein auf die Klausuren konzentrierte. Den Freitag habe ich mir dann ganz und gar f├╝r mich genommen. Habe mich sogar zuhause noch einmal hingelegt am fr├╝hen Nachmittag, war auch bis abends zuhause und bin erst sehr sp├Ąt zu meinem Freund gefahren, was auch bedeutet, dass ich mir den Tag “arbeitsfrei” genommen habe, da ich ja zuhause keinen PC habe. Das tat auch mal gut.

5 Dinge, auf die ich mich n├Ąchste Woche freue

  1. Ggf. (gutes) Ergebnis der Russisch-Klausur
  2. Weniger Stress, da nur noch eine Klausur ausstehend
  3. wenn es zeitlich passt, Friseur-Besuch mit Mama
  4. “Das Labyrinth des Fauns” weiterlesen
  5. hfftl. produktivere Woche als die letzte
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[Leselaunen] An der Saale hellem Strande….

Kennt ihr eigentlich auch das Lied “An der Saale hellem Strande”, oder waren es blo├č wir, die das Lied aufgrund der Saale direkt vor der Haust├╝r rauf und runter singen und auch ausw├Ąndig lernen durften? Wie dem auch sei: diese Woche war ich an der Saale, habe neue Leseerfahrungen sammeln k├Ânnen und hatte insgesamt eine unproduktive, aber recht angenehme Woche. Mehr erfahrt ihr nun in den Leselaunen ­čÖé

Die Aktion”Leselaunen” wird von Trallafittibooks gehostet und bietet einen (buchigen) Wochenr├╝ckblick.


Lied der Woche

Nach Rammstein melden sich nun auch drei weitere Jungs zur├╝ck, die ich als absolute Lieblingsband bezeichnen kann, will und werde: die ├ärzte. Nicht nur, dass mit diesen beiden Bands ein ganz bedeutender Teil meiner Kindheit und Jugend fortgesetzt wird, die Herren haben auch nicht verlernt, verdammt gute Musik zu machen! ­čśÇ


Momentane Lesestimmung

Am Anfang der Woche war ich nicht so recht in Lesestimmung und dachte auch schon, dass die Leseflaute weiter andauern w├╝rde. Zum Gl├╝ck kam dann der 01.05. und damit der Beginn des #wirsindpanem Red Togethers von The Book Dynasty und mit Panem ging dann die Leseflaute ganz, ganz schnell wieder weg ­čśÇ┬á
Interessant ist, dass ich Panem nun auf Englisch begonnen habe und zu Beginn WIRKLICH Angst hatte. “Werde ich es verstehen? Werde ich mehr nachschlagen, als lesen? Werde ich so das Lesen ├╝berhaupt genie├čen?” Aber tats├Ąchlich ging das “reinlesen” in die andere Sprache diesmal sehr schnell und ich bin mittlerweile schon auf S. 72 und f├╝hle mich pudelwohl. Ich schlage nur noch wenige W├Ârter nach und bemerke kaum noch, dass es nicht “meine” Sprache ist, in der sich da lese.┬á

Suzanne Collins: The Hunger Games (72/295) 
Jennifer Wolf: Morgentau (19/503)
Marisha Pessl: Niemalswelt (H├Ârbuch)
Dmitry Glukhovsky: Text (193/302) 

NEUZUGÄNGE
Gloria Trutnau: Left To Fate
Ursula Poznanski: Vanitas
Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
Gosha Aoyama: Detektiv Conan (1-3)


Leseplanung

Dmitry Glukhovsky – Text
Suzanne Collins: The Hunger Games
Marisha Pessl: Niemalswelt
J.R.Ward – Dark Lover
Stephan Orth: Couchsurfing in Russland 

Josh Malerman – Bird Box
Leonie Swann -. Gray
Gloria Trutnau: Left To Fate
Leonie Swann -. Gray
Melanie Vogltanz – Wolfswille
Florian Freistetter: Newton
Freistetter et al.: Warum Landen Asteroiden immer in Kratern
Flake: Der Tastenficker
Daniel Kehlmann: Tyll  
JenniferL.Armentrout: Opal

Hans Thiers: Mordf├Ąlle im Bezirk Gera

ungelesen | gelesen | lese ich aktuell | pausiert 


Blog-Posts der Woche

[Gemeinsam Lesen] Wem folge ich denn so?


Und sonst so?

Jedes Jahr feiern wir am ersten Mai, aber nicht etwa den Feiertag, sondern den Geburtstag meines Gro├čonkels. Der wurde in diesem Jahr 80 und das nahmen wir zum Anlass, in ein wundersch├Ânes Restaurant mit diesem (Blick bitte nach oben wenden) Ausblick zu fahren. Nat├╝rlich gab es – typisch Deutsch – Spargel in allen Varianten und Formen und Zubereitungsarten ­čśÇ┬á


Dar├╝ber hinaus habe ich diese Woche den Arbeitsvertrag f├╝r die Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft unterschrieben. “Normale” Arbeitsstellen sind f├╝r mich immer etwas schwierig: soziale Kontakte, Pr├Ąsenzzeit, usw. Was anderen nichts ausmacht, macht mich n├Ąmlich fertig.

Nach nur wenigen Stunden au├čerhalb meines Zuhauses und/oder im Kontakt mit anderen Menschen f├╝hle ich mich, wie dreimal vom Lastwagen ├╝berfahren. Daher ist diese Stelle so optimal f├╝r mich!

Die Aufgaben sind flexibel und zum einem Teil in Heimarbeit zu erledigen. Der menschliche Kontakt h├Ąlt sich deutlich in Grenzen im Vergleich zum Aushilfsjob in der Bibliothek, wo andauernd fremde Menschen um mich waren. Und als Bonus: Bei dieser Stelle wird auch mein akadem. Abschluss anerkannt, ich f├╝hle mich daher deutlich mehr wertgesch├Ątzt – ein sch├Ânes Gef├╝hl! Am Dienstag habe ich dann meinen ersten Arbeitseinsatz und bin teilweise schon sehr ├Ąngstlich, aber ich freue mich auch ­čÖé┬á

Am Freitag waren wir, also Mama und ich, dann im ├ťbrigen noch beim Friseur. Ich habe nun wieder einen ordentlichen Pony und rosegoldbraune Haare ­čśÇ Danach besuchten wir das hiesige russische Bistro “Kolobok” – ich kann euch gar nicht sagen, WIE verdammt lecker es da ist. Solltet ihr also je nach Jena kommen, geht ins Kolobok. Esst Pelmeni. Und schw├Ąrmt noch Wochen, ach was, Jahre davon!┬á

Und damit belasse ich es f├╝r diese Woche. Ich w├╝nsche euch einen sch├Ânen Start┬á und hoffe, euer Montag wird kein “typischer” Montag ­čśÇ┬á