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[Gemeinsam Lesen] Wem folge ich denn so?

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell “Morgentau” von Jennifer Wolf. Ich bin auf S. 19/503.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Noch zwei Tage.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe Morgentau bereits vor einigen Jahren gelesen und habe das Buch sehr gemocht. Leider habe ich glaube ich tats├Ąchlich nur Band 1, maximal noch Band 2 gelesen. Daher m├Âchte ich die Reihe nun relativ zeitnah am St├╝ck lesen und als ich sah, dass es bei Skoobe enthalten ist, habe ich es als Lekt├╝re nebenbei begonnen.

Ich liebe die Idee und Geschichte hinter Morgentau bzw. den Auserw├Ąhlten der Jahreszeiten. Die Jahreszeiten zu echten, wahren Menschen zu machen ist fantastisch. Und auch die Umsetzung gef├Ąllt mir sehr gut. Besonders hat es mir tats├Ąchlich der Winter angetan – ganz so, wie im wahren Leben! Mal schauen, ob sich das ├Ąndern wird, wenn ich im Rahmen aller B├Ąnde dann auch die anderen Jahreszeiten noch besser werde kennenlernen.

4.Welche drei Blogger magst du am liebsten und warum?

Mich da zu entscheiden, ist super schwierig! Insbesondere seit ich z.B. auf Twitter unterwegs bin, habe ich doch den ein oder anderen Blogger finden k├Ânnen, der mir sehr gut gef├Ąllt! Ich picke mir mal drei heraus, was nicht hei├čen soll, dass es nicht weitere tolle Blogger gibt denen ich super gerne folge!

Trallafittibooks

The Book Dynasty

Piglet and her Books

Warum ich diese M├Ądels gew├Ąhlt habe? Zum einen, weil sie einen mir sehr ├Ąhnlichen Geschmack haben und somit ihre Rezensionen bzw. Besprechungen auch meinen Nerv treffen. Auch Games und Serien sind dabei; daher sind die Inhalte dieser Blogs auch f├╝r mich immer recht relevant und interessant. Zum anderen finde ich alle Drei einfach sympathisch und ich muss zugeben, das ist f├╝r mich schon auch ausschlaggebend.

Ein Blog kann noch so tolle Inhalte aufweisen – wenn der Blogger mir unsympathisch ist, folge ich ihm eher selten bzw. gar nicht und schaue nur gelegentlich Beitr├Ąge an, sofern sie mich wirklich sehr interessieren. Ich wei├č nicht, ob das legitim ist ­čśÇ Aber um zu veranschaulichen, was ich meine: ich habe eine Zeit lang an einer Blog-Aktion teilgenommen und mich regelm├Ą├čig sehr darauf gefreut – bis die Aktion an einen anderen Blogger ├╝bergeben wurde: die Person war mir leider unsympathisch, die Aktion wurde nur noch schlampig durchgef├╝hrt und der Blog an sich war ├╝ber Monate sehr, sehr inaktiv und ist es, sofern ich wei├č, auch heute noch. Aus einer herlichen und sch├Ânen Aktion wurde etwas eher liebloses, dahin geschriebenes. Das finde ich unglaublich schade und so gerne ich die Aktion fr├╝her mochte, ich nehme mittlerweile nicht mehr aus besagten Gr├╝nden teil. In dem Fall finde ich das besonders schade, da die fr├╝here Host viel Herzblut hinein gesteckt hat ­čÖü

[LBM – Messebericht] Sowas wie das erste Mal

Nein, ich war nicht das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse. Nicht einmal das zweite oder dritte Mal. Ich war schon oft. Bereits als Kind war ich mit meiner lesebegeisterten Mama und meinem gelegenheitslesenden Papa dort und habe es genossen. Und seitdem geh├Ârte der vielleicht nicht j├Ąhrliche, aber doch regelm├Ą├čige Besuch der Buchmesse f├╝r mich einfach dazu. Dennoch war es dieses Jahr f├╝r mich anders, besonders – und vielleicht hat die Messe mich genau deswegen ein bisschen nachdenklich – im positiven Sinne – zur├╝ckgelassen. Aber fangen wir mit meinem Messebericht von vorne an.

Die Buchmesse f├Ąllt f├╝r mich aus

Mit diesem Gedanken habe ich mich zumindest getragen. Denn nachdem ich zu Beginn des Jahres festgelegt hatte, dass ich endlich nach ein paar Jahren Pause wieder auf die Messe m├Âchte, hat es meine gesamte Familie mit einem so hartn├Ąckigen und boshaften grippalen Infekt erwischt, dass weder f├╝r mich noch meinen Freund, die angedachte Begleitung, an eine Messefahrt zu denken war.

Eine Woche etwa vor Messe war ich dann wieder fit, mein Freund jedoch nicht und alle anderen in Frage kommenden Personen wollten nicht. Und auch wenn nun sicher der ein oder andere sagt: “Dann fahr doch alleine!” – so einfach ist das (f├╝r mich) nicht. In sozialen Situationen f├╝hle ich mich genauso unwohl, wie in Menschenmengen. Ohne eine Bezugsperson gehe ich da sehr schnell unter.

Am Mittwoch, vor Messestart, verfolgte ich ein bisschen neidisch alle Tweets und Instagram Posts und war schon recht kurz davor, die Hashtags zu muten und erst zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt die Messeberichte zu lesen. Dass ich traurig war, bekam meine Mama mit und nun d├╝rft ihr nat├╝rlich drei Mal raten, wer dann kurzfristig doch mit zur Messe fahren wollte!

Sonntag: Unser Messetag

Da ich selbst noch nicht wieder fit war und zudem meine Mama als Begleitung auch keine weiteren Tage mitgemacht h├Ątte, einigten wir uns auf den Sonntag als Messetag. Gleich morgens, gegen 8, ging es los. Mit dem Zug fuhren wir nach Leipzig und mit der S-Bahn ging es weiter zum Messegel├Ąnde. Wir hatten uns einige, leider parallel laufende, Veranstaltungen ausgesucht und bei dem einen, bei dem anderen hineingeschnuppert. H├Ąngen blieben wir dann jedoch nach einem kurzen Snack – zum Gl├╝ck – bei den Bloggersessions. Die Leipziger Buchmesse hat sogar ein “Beweisfoto” gezwitschert ­čśÇ In blau mit kurzen Haaren stehend meine Mama, rechts neben ihr, sitzend, ich.

Andr├ę St├Ąmmler (Homepage | Instagram) war ein ph├Ąnomenaler Redner und brachte gerade f├╝r mich, die zwar schon seit Jahren bloggt aber erst seit Jahresbeginn wirklich ambitioniert dahinter steht, viel Licht ins Dunkel der rechtlichen Rahmenbedingungen des Bloggens! Der sehr sympathische Jurist mit dem Hamburger Dialekt war definitiv mein Messehighlight! Solltet ihr euch f├╝r eine Zusammenfassung seiner (und auch der anderen) Bloggersession(s) interessieren, kann ich euch @pergamentfalter‘s Twitter-Account ans Herz legen. Sie hat die Sessions wunderbar auf den Punkt gebracht festgehalten und getwittert!


Nach der Bloggersession, die wir besuchten, ging es in die Hallen. Bei einem so knappen Zeitfenster mussten wir die F├╝├če ordentlich in die Hand nehmen, um alle Eindr├╝cke wenigstens einigerma├čen aufnehmen zu k├Ânnen. Meine Mama wurde an einem der Outdoor-Verlage-St├Ąnde auf ein herrliches B├╝chlein zur russischen Sprache aufmerksam. Nat├╝rlich musste das sofort bei mir einziehen! Bei Gelegenheit werde ich es euch vorstellen ­čÖé

W├Ąhrend wir durch die Hallen schweiften, lief ich an einem Mann vorbei und ich h├Ątte aus dem Augenwinkel heraus schw├Âren k├Ânnen, dass ich den kenne: Sebastian Fitzek. Heavy Breathing. Ich habe ein Talent, w├Ąhrend der Messe zuf├Ąllig ├╝ber tolle Krimi- und Thriller-Autoren zu stolpern. Beim letzten Mal war es Jussi Adler Olsen, diesmal also Fitzek. Deswegen wurde “Das Paket” zu meiner zweiten Ausbeute der Messer und war knapp darauf signiert und ein Erinnerungsfoto wurde geknipst.

Wir schnorchelten dann zu jenen St├Ąnden der Verlage, die wir besonders mochten und informierten uns ├╝ber Neuigkeiten &&& Hierf├╝r h├Ątte ich nat├╝rlich gern etwas mehr Zeit verwendet, aber da ich gef├╝hlte Ewigkeiten in der Fitzek-Schlange stand, war das dann eher ein Ding der Unm├Âglichkeit.

Nachdem ich dann ein kleines Verm├Âgen in Halle 4 (Der Manga-Comic-Con) f├╝r Merch ausgegeben hatte, ging es auch schon zur├╝ck zum Hauptbahnhof, wo wir gerade so p├╝nktlich unseren Zug erreichten und wieder gen Heimat fuhren. Zuhause musste dann mein armer Papa unter einem Redeschwall meinerseits leiden, weil ich ihm so viel zu erz├Ąhlen hatte.

Fazit: Ich bin Blogger

Den Post habe ich ├╝bertitelt mit “Sowas wie das erste Mal”. Doch was meine ich damit? Ich habe nicht zum ersten Mal die Messe besucht. Und ich war auch schon Blogger, als ich die Messe zuletzt besuchte. Doch damals habe ich mich nicht als Blogger empfunden, hatte kein solches Selbstverst├Ąndnis. Ich war ein Besucher. Habe die Eindr├╝cke genossen, aber nicht “mehr”. Diese Messe war anders. Ich habe mich w├Ąhrend des Aufenthalts als Buchbloggerin verstanden, habe Infos aufgesogen und aufgeschrieben, habe Notizen gemacht, habe eine unfassbare F├╝lle an Input mit nach Hause genommen, habe gelernt und bin motivierter denn je, habe mir neue Ziele gesetzt und h├Âhere Anspr├╝che an mich und den Blog. Und das ist ein verdammt gutes Gef├╝hl, denn ich liebe, was ich hier tue.

Die Messe hat mich somit in einem Prozess unterst├╝tzt und ich hoffe sehr, dass ich werde umsetzen k├Ânnen, was ich mir w├╝nsche. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf die LBM 2020 und hoffe, dass dann der einzige Punkt, den ich dieses Jahr nicht von der Liste streichen konnte, angegangen werden kann: Blogger-Connections.