SchlagwortBücher auf Englisch

[Gemeinsam Lesen] Das Schreibprojekt

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Dienstag! Wie meist beim Tippen des Gemeinsamen Lesens, bin ich auf dem Sprung und nutze die Ruhe vor dem Sturm, ehe es in die Uni oder, wie heute, zur Arbeit geht. Heute ist nämlich mein erster Tag als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni und ich bin super aufgeregt und auch ein wenig nervös bzw. ängstlich. Drückt also die Daumen, dass es ein angenehmer Tag wird! 🙂 Nun aber erst einmal zum Gemeinsamen Lesen von Schlunzen-Bücher.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese “The Hunger Games” von Suzanne Collins. Ich bin auf S. 77/295.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Arrest me? Execute me? Cut my tongue and turn me into an Avos so I can wait on the future tributes of Panem? What was I thinking shooting at the Gamemakers?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wie ja schon öfter erwähnt, nehme ich am “Read Together” von The Book Dynasty teil. Im Vorfeld kam ich irgendwie auf die Idee, Panem nun in Englisch zu lesen und somit mit der englischen Version an der Aktion teilzunehmen. Die Panem-Bücher gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und das sprach zum einen für, aber zum anderen auch dagegen, das Buch auf Englisch zu lesen: Pro – ich kenne die Geschichte bereits und daher wird das Verstehen deutlich leichter. Con – Was, wenn mir der Lesespaß aufgrund der Sprache/Sprachbarriere abhanden kommt?

Wir befinden uns nun in der ersten Woche des Gemeinsamen Lesens und das heißt, ich bin nun bei Kapitel 9 angelangt und ich bereue es absolut nicht, das Buch nun in Englisch zu lesen! Nicht nur, dass ich merke, wie mein Sprachgefühl besser wird und ich auch selbstbewusster werde, was das Lesen auf Englisch anbelangt – das Buch zeigt mir so auch ganz neue Facetten, ich lerne die “Originalsprache” kennen und liebe es. Denn auch wenn die meisten Übersetzer eine hervorragende Arbeit leisten, so ist ein Original eben doch das Original und wenn man ein Buch bzw. einen Film, eine Serie oder was auch immer wirklich liebt, ist es einfach herrlich, das Original zu kennen.

Momentan bin ich jedenfalls super hippelig und freue mich schon, wenn es dann am 11. in die zweite Woche des Read Togethers geht 🙂

4. Angenommen du wärst kreativ genug dein eigenes Buch zu schreiben, über was würdest du schreiben wollen und in welchem Genre sildest du dich an?

Ob ich nun kreativ bin oder nicht, kann ich selbst nicht beurteilen. Mir wird oft gesagt, dass dies eine meiner herausragenden positiven Eigenschaften ist. Ich (er)schaffe schon, seit ich denken kann, eigene Welten – sei es als Online RPG oder eben als Geschichten. Ich habe bis jetzt aber noch nie ein Buch zu Ende geschrieben 😀 Projekte habe ich aber en masse am Laufen.

Ich habe aktuell zwei Projekte geplottet bzw. geplant, konnte mich aber noch nicht so recht ans Schreiben machen. Eine der Geschichten habe ich sogar schon begonnen zu schreiben und auf Wattpad und in einem Forum veröffentlicht. Die Geschichte kam so gut an, dass ich sie pausiert habe um sie wirklich “professionell” anzugehen. Die andere Geschichte ist tatsächlich nur eine Idee bisher, es gibt bereits ein paar Pinterest-Ideensammlungen bzgl. der Charaktere und es gibt den groben Plot. Aber ich habe noch nicht so recht die Muse und Zeit gefunden, eine der beiden Geschichten komplett zu erareiten und dann zu schreiben.

Beide haben aber etwas gemeinsam, nämlich das Genre: Ich schreibe unheimlich gern Urban Fantasy. Ich liebe die Mischung aus unserer modernen Welt und fantastischen Elementen. High Fantasy finde ich zwar auch toll, aber da sehe ich mich selbst nicht wirklich.

Witzigerweise ist mir sogar gerade eingefallen, dass ich an sich schon ein Buch geschrieben und veröffentlicht habe 😀 Also nein, nicht richtig: Ich habe vor einigen Jahren als Texterin einen Kurzroman geschrieben, die Rechte daran sowie alles andere jedoch verkauft. Absolut nicht mein Genre, aber ganz nach dem Motto: Ich war jung und brauchte das Geld.

[Leselaunen] An der Saale hellem Strande….

Kennt ihr eigentlich auch das Lied “An der Saale hellem Strande”, oder waren es bloß wir, die das Lied aufgrund der Saale direkt vor der Haustür rauf und runter singen und auch auswändig lernen durften? Wie dem auch sei: diese Woche war ich an der Saale, habe neue Leseerfahrungen sammeln können und hatte insgesamt eine unproduktive, aber recht angenehme Woche. Mehr erfahrt ihr nun in den Leselaunen 🙂

Die Aktion”Leselaunen” wird von Trallafittibooks gehostet und bietet einen (buchigen) Wochenrückblick.


Lied der Woche

Nach Rammstein melden sich nun auch drei weitere Jungs zurück, die ich als absolute Lieblingsband bezeichnen kann, will und werde: die Ärzte. Nicht nur, dass mit diesen beiden Bands ein ganz bedeutender Teil meiner Kindheit und Jugend fortgesetzt wird, die Herren haben auch nicht verlernt, verdammt gute Musik zu machen! 😀


Momentane Lesestimmung

Am Anfang der Woche war ich nicht so recht in Lesestimmung und dachte auch schon, dass die Leseflaute weiter andauern würde. Zum Glück kam dann der 01.05. und damit der Beginn des #wirsindpanem Red Togethers von The Book Dynasty und mit Panem ging dann die Leseflaute ganz, ganz schnell wieder weg 😀 
Interessant ist, dass ich Panem nun auf Englisch begonnen habe und zu Beginn WIRKLICH Angst hatte. “Werde ich es verstehen? Werde ich mehr nachschlagen, als lesen? Werde ich so das Lesen überhaupt genießen?” Aber tatsächlich ging das “reinlesen” in die andere Sprache diesmal sehr schnell und ich bin mittlerweile schon auf S. 72 und fühle mich pudelwohl. Ich schlage nur noch wenige Wörter nach und bemerke kaum noch, dass es nicht “meine” Sprache ist, in der sich da lese. 

Suzanne Collins: The Hunger Games (72/295) 
Jennifer Wolf: Morgentau (19/503)
Marisha Pessl: Niemalswelt (Hörbuch)
Dmitry Glukhovsky: Text (193/302) 

NEUZUGÄNGE
Gloria Trutnau: Left To Fate
Ursula Poznanski: Vanitas
Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
Gosha Aoyama: Detektiv Conan (1-3)


Leseplanung

Dmitry Glukhovsky – Text
Suzanne Collins: The Hunger Games
Marisha Pessl: Niemalswelt
J.R.Ward – Dark Lover
Stephan Orth: Couchsurfing in Russland 

Josh Malerman – Bird Box
Leonie Swann -. Gray
Gloria Trutnau: Left To Fate
Leonie Swann -. Gray
Melanie Vogltanz – Wolfswille
Florian Freistetter: Newton
Freistetter et al.: Warum Landen Asteroiden immer in Kratern
Flake: Der Tastenficker
Daniel Kehlmann: Tyll  
JenniferL.Armentrout: Opal

Hans Thiers: Mordfälle im Bezirk Gera

ungelesen | gelesen | lese ich aktuell | pausiert 


Blog-Posts der Woche

[Gemeinsam Lesen] Wem folge ich denn so?


Und sonst so?

Jedes Jahr feiern wir am ersten Mai, aber nicht etwa den Feiertag, sondern den Geburtstag meines Großonkels. Der wurde in diesem Jahr 80 und das nahmen wir zum Anlass, in ein wunderschönes Restaurant mit diesem (Blick bitte nach oben wenden) Ausblick zu fahren. Natürlich gab es – typisch Deutsch – Spargel in allen Varianten und Formen und Zubereitungsarten 😀 


Darüber hinaus habe ich diese Woche den Arbeitsvertrag für die Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft unterschrieben. “Normale” Arbeitsstellen sind für mich immer etwas schwierig: soziale Kontakte, Präsenzzeit, usw. Was anderen nichts ausmacht, macht mich nämlich fertig.

Nach nur wenigen Stunden außerhalb meines Zuhauses und/oder im Kontakt mit anderen Menschen fühle ich mich, wie dreimal vom Lastwagen überfahren. Daher ist diese Stelle so optimal für mich!

Die Aufgaben sind flexibel und zum einem Teil in Heimarbeit zu erledigen. Der menschliche Kontakt hält sich deutlich in Grenzen im Vergleich zum Aushilfsjob in der Bibliothek, wo andauernd fremde Menschen um mich waren. Und als Bonus: Bei dieser Stelle wird auch mein akadem. Abschluss anerkannt, ich fühle mich daher deutlich mehr wertgeschätzt – ein schönes Gefühl! Am Dienstag habe ich dann meinen ersten Arbeitseinsatz und bin teilweise schon sehr ängstlich, aber ich freue mich auch 🙂 

Am Freitag waren wir, also Mama und ich, dann im Übrigen noch beim Friseur. Ich habe nun wieder einen ordentlichen Pony und rosegoldbraune Haare 😀 Danach besuchten wir das hiesige russische Bistro “Kolobok” – ich kann euch gar nicht sagen, WIE verdammt lecker es da ist. Solltet ihr also je nach Jena kommen, geht ins Kolobok. Esst Pelmeni. Und schwärmt noch Wochen, ach was, Jahre davon! 

Und damit belasse ich es für diese Woche. Ich wünsche euch einen schönen Start  und hoffe, euer Montag wird kein “typischer” Montag 😀