[Montagsfrage] Warum ich oft parallel lese(n muss)

Hallöchen und WIllkommen zurück zur Montagsfrage, einer Aktion bei der lieben Antonia.

Heute stellt Antonia die Frage, ob wir lieber ein Buch nach dem anderen lesen, oder aber die Bücher parallel lesen. Ich würde an sich vermutlich lieber zu jenen gehören, die ihre Bücher schön geordnet und immer eins nach dem anderen lesen, aber das tue (und kann) ich nicht. Das hat zwei Ursachen.

Zum einen bin ich wirklich dazu gezwungen, sofern ich meine Privatlektüre beibehalten will. Als Studentin der Literaturwissenschaft, liegt es in der Natur des Studiums, Bücher lesen zu müssen. Da ich allerdings nicht nur Puschkin, Tschechow und co lesen möchte, sondern auch meine „normale“ Lektüre, greife ich zu mehreren Büchern parallel. Darüber hinaus erfordert allein das Studium bereits das gleichzeitige Lesen, nämlich dann, wenn in mehreren Seminaren das Lesen von Büchern aufgegeben wird.

Zudem lese ich auch dann parallel, wenn ich „schwere Kost“ oder Sachbücher lese. Denn ich brauche IMMER ein eher unterhaltendes Buch für die Freizeit, sei es für die Bahn oder sei es, um einfach auszuspannen. Wenn ich z.B. abends noch ein wenig lesen möchte oder eben auch in der Bahn, greife ich nicht zu einem anspruchsvollen Buch. Für diese Bücher nehme ich mir dann lieber ein paar Momente ruhige Lesezeit, zum Mitdenken – falls ihr bei den wirren Gedanken, die ich da gerade formuliere, versteht was ich meine. Abends vor dem Zubettgehen möchte ich aber ehrlich gesagt nicht mehr groß über die Welt philosophieren, weshalb ich dann lieber etwas leichtere Lektüre bevorzuge.

Und so kommt es, dass ich durchaus sehr oft Bücher parallel lese, obwohl ich eigentlich gar nicht so recht der Typ dafür bin und sicherlich auch besser mit dem Lesen voran käme wenn ich schön geordnet lesen würde.

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Lisa
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