MonatMärz 2019

[Leselaunen]

Die Aktion”Leselaunen” wird von Trallafittibooks gehostet und bietet einen (buchigen) Wochenrückblick. Diese Woche bin ich wieder mit von der Partie und habe einige Blogposts im Gepäck. Viel gelesen habe ich hingegen leider nicht.


Lied der Woche

Ursprünglich stand hier eigentlich ein ellenlanger Text. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, mich nicht rechtfertigen zu müssen, eine Band oder ein Lied zu mögen. Deswegen, mein Lied der Woche: Rammstein mit Deutschland.


Aktuelle Bücher

Ich lese momentan mal wieder hochgradig parallel, und zwar:

  • Hans Thiers: Mordfälle im Bezirk Gera (36/289) 
  • Jennifer L. Armentrout: Opal (51/459)
  • Josh Malerman: Bird Box (147/318)

Momentane Lesestimmung

Ich habe diese Woche eigentlich viel lesen wollen und mich super gefreut, dass es mir endlich besser geht und mein Kopf das Lesen wieder mitmacht. Aber irgendwie ist dann doch so viel liegen geblieben und und und, dass ich doch nicht dazu kam. 


Leseplanung

Veikko Bartel: Mörderinnen
Jennifer L. Armentrout – Onyx

Dmitry Glukhovsky – Text
J.R.Ward – Nachtjagd
Josh Malerman – Bird Box
Leonie Swann -. Gray
Melanie Vogltanz – Wolfswille
Florian Freistetter: Newton
Freistetter et al.: Warum Landen Asteroiden immer in Kratern

ungelesen | gelesen | lese ich aktuell


Blog-Posts der Woche

[Rezension] Jennifer L. Armentrout: Onyx
[LBM – Messebericht] Sowas wie das erste Mal
[Gemeinsam Lesen] Bookboyfriends, Ships und andere Fangirlmomente
Der “kleine” Messeblues


Und sonst so?

Nachdem ich am 24. – also vor genau einer Woche – mit meiner Mama auf der LBM war (siehe Messebericht), ließ ich es am Montag ganz ruhig angehen und war lediglich beim Pferd; Maniküre und so. Der Hufschmied war also da. Die Woche war dann eher ruhig bis schläfrig. Ich habe ein bisschen getextet, habe gezockt, habe gelesen, habe die Zeit genossen die ich zuhause war (ich bin ja auch oft bei meinem Freund und habe trotz Luftlinie 1 km Entfernung Heimweh :D), und so weiter. Am Donnerstag waren wir dann in der Bibliothek und gestern hatte ich ein richtig tolles “Date” – wir haben nämlich nun eine neue Trainerin am Hof, die Westerntraining anbietet. Einmal im Monat wird sie nun kommen und ich freue mich wie ein kleines Kind an Weihnachten, da mir die gezielte Arbeit am und mit dem Pferd sehr gefehlt hat. Und wie ich mein Pony kenne, geht es dem nicht anders. Tatsächlich ist er vom Charakter her eher so, dass er auch mentale Auslastung und Herausforderungen braucht. Das konnte ich ihm allein dann eher weniger bieten….
Eine tolle sogar buchige Neuigkeit gibt es dann auch noch. Und zwar werden wir in wenigen Wochen zu einer Lesung von Flake (Keyborder von Rammstein, Autor von “Der Tastenficker” und “Heute hat die Welt Geburtstag) gehen. Eigentlich wollte niemand mit mir dort hin und alleine – …. Aber nun konnet ich meine Eltern doch überreden und ich werde einen meiner liebsten Künstler bald hautnah kennenlernen. 

[Rezension] Jennifer L. Armentrout | Onyx

Onyx

AUTOR Jennifer L. Armentrout
VERLAG Carlsen
ERSCHIENEN 21.11.2014
SEITEN 464
FORMAT Gebundenes Buch
PREIS 18,00 €
GENRE Science Fiction / Fantasy / Jugendbuch
REIHE  Lux-Reihe; Bd. 2
ISBN 978-3551583321

Inhalt

Seit Daemon Katy geheilt hat, sind die beiden durch ein Band verbunden, das ihre Herzen im Gleichtakt schlagen lässt. Doch noch immer das verletzende Verhalten von Daemon im Hinterkopf, will Katy diese Bindung nicht akzeptieren und leugnet ihre Gefühle. Als der gut aussehende und vollkommen normale Blake neu an die Schule kommt, glaubt sie, einen Neuanfang wagen zu können und vor allem ein normales Leben führen zu können. Doch Daemon lässt sich nicht so leicht abwimmeln und kämpft um die passionierte Buchbloggerin. Vor allem aber sorgt er sich um Katy, denn Daemon hat ein ungutes Gefühl und erkennt eine sich herannahende Gefahr. Doch Katy verschließt sich vor ihm.

Meinung

Wie bereits der erste Teil der Reihe, hat mir Onyx extrem gut gefallen. Das lag nicht zuletzt an dem angenehmen und kurzweiligen Schreibstil der Autorin, als auch an den von ihr ins Leben gerufenen, wirklich gelungenen Charakteren. Daemon, Katy, Dee – alle Personen im Buch, selbst jene mit nur einer kleinen Nebenrolle, sind gut durchdacht und haben ihre Ecken und Kanten. Dafür werden sie für den Leser viel griffiger, als z.B. aalglatte oder klischeetreue Charaktere.
Darüber hinaus gelang es der Autorin, mich trotz bestimmter Vorahnungen und Vermutungen zu überraschen. Die Geschichte ist dynamisch, aber nicht zu hektisch. Dadurch entsteht eine Spannung, die es bewirkt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.
Mit den beiden “Haupterzählsträngen”  (Wie geht es zwischen Katy und Daemon weiter? Welche Gefahr droht den Lux und ihren Verbündeten?) schafft es die Autorin, den Leser kontinuierlich am Ball zu behalten. Diese beiden Ebenen sind auch perfekt miteinander verwoben, sodass eine sehr harmonische rote Linie zu erkennen ist.
Fernab der Haupthandlung spricht Armentrout aber noch weitere Punkte an, die fern der Lux durchaus auch in unserem realen Leben häufiger angesprochen werden sollten und zum Nachdenken anregen. So wird z.B. die teilweise schwierige Situation für Katy aufgegriffen, dass ihr Vater starb und ihre Mutter nun eine neue Liebe gefunden hat.
Darüber hinaus finde ich es sehr lobenswert, dass Katy Daemon eben nicht einfach um den Hals fällt als wäre nie etwas gewesen. Natürlich hoffe auch ich für das große Happy End der beiden, aber ich finde es toll, dass Katy kein hormongesteuertes Girly ist und sich dem Charme unseres Lichtjungen solange erwährt, bis der Konflikt und die Verletzungen, die er ihr ja doch zugefügt hat, aus dem Raum geschafft werden.
Und darüber hinaus, ohne zuviel verraten zu wollen, macht Armentrout gegen Ende ein weiteres großes “zwischenmenschliches” Fass auf, wo für die Nachfolgebände auf jeden Fall auch weiterer Stoff vorhanden ist, um aufzuzeigen, wie schwierig und komplex Beziehungen, Trauer und Vergebung sein können.
Damit bietet dieses Buch etwas, was ich bei manchen Romantasy-Büchern vermisse: eine tiefere Ebene, die nachdenklich stimmt und uns als Menschen einen Spiegel vorhält.